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Abschnitt 1 "Klimawandel"
Vorwort
Stand der Wissenschaft
Rückblick Smog 1952

Maßnahmen gegen Smog

Klimaerwärmung steigt weiter.

Rückzug der Wissenschaftler

 

Abschnitt 2
Ursache Mikrowelle 

Gegendarstellung

Sendeenergie erwärmt die Luftmoleküle

Chlorgas und Ozonloch

Chloralkalielektrolyse

9000 Satelliten

Problemlösung

Antw. v. BM Prof. Dr. Töpfer

Das Haarp-Projekt

Angriff auf eine Radiostation

Hochfrequenzwaffen

Nuclear/Hightech-Waffen

Bevor es den Menschen gab..

Stürme/Überschwemmungen

Waldbrände

Tschernobyl/Klimawandel

WMO/Hitzewelle

Klimawandel

Gletscher schmelzen

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Abschnitt 3
Wissenschaftliche Studien

Tierversuche

Hirnschäden

92V auf das Gehirn

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Blut-Hirn-Schranke

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  VIDEO:  Mobilfunk - Strahlen,  Handy - Strahlen "Blutbild"

Quelle:

LITERATUR: "Kapitalverbrechen an unseren Kindern - Das Geschäft mit der Zerstörung -" -. Klaus-Peter Kolbatz, ISBN: 3833406240

Nerve Cell Damage in Mammalian Brain after Exposure to Microwaves from GSM Mobile Phones
Leif G. Salford, Arne E. Brun, Jacob L. Eberhardt,
Lars Malmgren, Bertil R.R. Persson
doi:10.1289/ehp.6039 (available at http://dx.doi.org/)  Online 29 January 2003

 Originalstudie von Salford und Team, mit freundlicher Genehmigung (ESN) von Environmental Health Perspectives

 Hirnschäden bereits bei Ganzkörper-SAR von 0,002.

Ergebnisse damit auch für Anwohner von Sendemasten wichtig (zulässige SAR dort: 0,08)

Salford: "Mit dieser Studie legen wir zum ersten Mal Beweise vor, dass athermische Mikrowellen-Exposition Neuronenschäden verursacht."

Die Fachzeitschrift Environmental Health Perspectives hat uns freundlicherweise Das Original der neuen Salford-Studie zur Verfügung gestellt.

Die Studie der Wissenschaftler der schwedischen Universität Lund spricht in ihren Ergebnissen vom ersten dokumentierten Beweis, dass die Mikrowellenstrahlung heutiger GSM-Handys bei Ratten schwere Hirnschäden verursacht.

Es gab 4 Gruppen von Ratten, eine unbestrahlte Kontrollgruppe sowie 3 Gruppen, die mit unterschiedlichen Intensitäten bestrahlt wurden (Ganzkörper-SAR: 0,2/0,02/0,002). Die Tiere wurden lediglich 2 Stunden bestrahlt, danach wurden sie 50 Tage am Leben gelassen und dann getötet. Anschließend sezierte das Salford-Team die Gehirne der Ratten und untersuchte sie auf Albumin-Ansammlungen und beschädigte Neuronen.

links: Gehirnschnitt ohne Schäden        rechts: Gehirnschnitt mit Schäden

Ergebnis:

Bei den bestrahlten Tieren öffnete die Strahlung der Handys die Blut-Hirn-Schranke der Tiere und ließ Albumin-Eiweisse ins Hirn eindringen. Dies kann man in der Studie gut in den Bildern sehen (schwarze Flecken). Außerdem kam es zu Schäden an Neuronen. Je stärker die Strahlung war, umso größer waren die Schäden. Bei der unbestrahlten Kontrollgruppe kam es nicht zu diesen Schäden.

Die Ergebnisse könnten auch eine große Bedeutung für Anwohner von Mobilfunksendern haben, da hier ein Ganzkörper-SAR-Wert von 0,08 gesetzlich zulässig ist und bereits bei 0,002 deutliche Schäden auftraten (nach nur 2 Stunden Exposition). Der Dosis-Wirkungs-Zusammenhang war deutlich, die Ergebnisse hochsignifikant.

Außerdem zeigt sich hiermit erneut, wie sinnlos "Ökolabels" sind, die Handys mit SAR-Werten von unter 0,6 Watt pro Kilogramm den "Blauen Engel" verleihen sollen (zulässiger SAR-Wert bei Handys bisher: 2 W/Kg).

Die Forscher schließen Zufälligkeiten der Ergebnisse begründet aus und warnen in zuvor nie gekannter Deutlichkeit vor erheblichen Gesundheitsrisiken durch heutige Mobiltelefone.

Als Versuchstiere wurden 12-26 Wochen alte Ratten verwendet, deren Entwicklungsstadium mit dem von Teenagern vergleichbar ist.  

Die Forscher betonen, dass Hirnschäden dieser Art selbst bei häufiger Nutzung keine sofort beweisbaren Folgen haben müssen. Nach längerer Zeit könnten diese Schäden jedoch zu verminderter Hirnleistung führen. Die Forscher sagen wörtlich:

"Wir können nicht ausschließen, dass eine ganze Generation von Nutzern nach jahrelanger häufiger Nutzung bereits im mittleren Alter unter negativen Effekte leiden könnte."

Detailaufnahmen der geschädigten Rattengehirne  

 

VIDEO "Klimaforschung Info"

VIDEO "Naturgewalten"

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1.) VIDEO HAARP

2.) VIDEO HAARP 

3.) VIDEO Mobilfunk 

4.) VIDEO HAARP TOP - SECRET

5.) VIDEO Mobilfunk-Blutbild-Gehirn 

Row of nerve cells in a section of the pyramidal cell band of the hippocampus in a RF exposed rat. Among the normal big and pale blue nerve cells there are interspersed black and shrunken nerve cells, so called dark neurons . Microscopical picture stained with Cresyl violet, high magnification.

Eikmann und Herr (2003):„Der Freiburger Appell – ein neuer Aspekt in der öffentlichen Diskussion über elektromagnetische Felder - Eine kritische Stellungnahme aus umweltmedizinisch-wissenschaftlicher Sicht“

Ulrich Warnke, Fak 8, Universität des Saarlandes,

Lehrstab Technische Biomedizin, Umweltmedizin, Präventivbiologie

Postfach 151150, 66041 Saarbrücken; warnke@mx.uni-saarland.de  

Informationen zu Forschungsprojekte von Klaus-Peter Kolbatz

Patente von Klaus-Peter Kolbatz

Für diese Abhandlung wird nur die Verantwortung mit vollständigem Text-Inhalt und originaler Text-Reihenfolge übernommen.

Die Verfasser der kritischen Stellungnahme, Thomas Eikmann und Caroline Herr, Institut für Hygiene und Umweltmedizin, Universität Giessen, werden im Folgenden Autoren genannt.

Die Autoren des oben genannten Artikels (Eikmann) kommen zum Schluss, dass Elektromagnetische Felder (EMF) innerhalb der derzeitig gültigen Grenzen keine gesundheitlichen Auswirkungen - so wie im Freiburger Appell geschildert – haben können.

Wörtlich: „Es gibt nach allen vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass EMF diese angegebenen Symptomatiken oder Erkrankungen hervorrufen.“  

Diese Aussage ist strittig –ihr stehen eine große Anzahl ernstzunehmender und verantwortungsvoller Aussagen anerkannter Wissenschaftler entgegen, von denen einige im Folgenden zitiert werden.

Zu der Darstellung der Autoren - ätiopathogenetisch unterschiedliche Erkrankungen wären nicht durch EMF auslösbar:

 

Die Autoren schreiben: Zitat

„So bleibt schwer verständlich, wie so ätiopathogenetisch absolut unterschiedliche Erkrankungen, wie z.B. der Herzinfarkt, Leukämien oder Morbus Alzheimer, in ihrer Verursachung oder Mitverursachung auf eine Einwirkung von EMF zurückgeführt werden sollen. Von den bisher bekannten Wirkungsmechanismen und bekannten verursachenden Faktoren kann dieses jedenfalls nicht gefolgert werden.“

 

Diese Darstellung ist zu ergänzen:

 

Im Einfluss der Hochfrequenzstrahlung wurde eine verminderte Superoxidmutase-Aktivität und in Folge eine Erhöhung des Malondialdehyd-Levels.

 

In der Medizin bekannt ist, dass ein erhöhter Malondialdehyd-Level ein Risikofaktor für Herzinfarkt ist.

 

Ein Wissenschaftlerteam der University of Ottawa (1994) konnte darstellen, wie durch Magnetfelder die Lebensdauer Freier Radikale verlängert wird.

Scaiano,JC, FL Cozens, J MacLean (1994) Model for the rationlization of magnetic field effects in vivo. Application of the radical-pair mechanism to biological systems. Photochem.Photobiol. 59, 6

 

Bereits in früheren Jahren vertrat Silny die Ansicht, dass Freie Radikale in ihrer Lebensdauer verlängert werden, wenn die Dauer einer Halbwelle einer elektromagnetischen Schwingung mit der Halbwertszeit des Freien Radikals übereinstimmt.

 

In der Medizin ist bekannt: Freie Radikal-Wirkungen sind Risikofaktoren für Herzinfarkt, Alzheimer und Tumore.

 

Lai und Singh konnten experimentell zeigen, dass hochfrequente elektromagnetische Felder mit Leistungsflussdichten, wie beim Mobilfunk in der Lage sind, DNA zu schädigen. Durch Melatonin war diese Zerstörung aufzuhalten. Dies weist wiederum auf die elektromagnetische Beeinflussung Freier Radikale hin, denn bekanntlich ist Melatonin ein potenter Fänger freier Radikale.

Lai,H., NP.Singh (1997) Melatonin and a spin-trap compound block radiofrequency elektromagnetic radiation-induced DNA strand breaks in rat brain cells. Bioelectromagnetics 18, 446-54

 

Außerdem fand Lai neurologische Dysfunktionen im Einfluss der Strahlung durch schnellen Untergang von Nervenzellen, da die DNA der Neuronzelle eine sehr geringe Reparaturmöglichkeit besitzt und auch – außer Gliazellen – geringe Tumorentwicklung zeigt.

 

Lai,H.(1998) Neurological effects of radiofrequency electromagnetic radiation. Mobile Phones and Health. Symposium, October 25-28. University of Vienna, Austria

Eine Studie des Department of Environmental and Radiological Health Sciences, USA fand, dass der Melatoninspiegel sich bei Handytelefonierern bei Gesprächlängen größer 25 Minuten deutlich absenkt.

Burch JB.,JS Reif, CW Noonan, T Ichinose, AM Bachand, TL Koleber, MG Yost (2002) Melatonin metabolite excretion among cellular Telefon users

Eine Studie des Department of Human Genetics and Molecular Medicine, Israel fand nicht-thermale gentoxische Effekte im Einfluss der Strahlung des Mobilfunks.

Maeshevich M., D. Folkman, A. Kesar, R Korenstein, E. Jerby, L Avivi (2002) Exposure of human peripheral blood lymphocytes to electromagnetic fields associated with cellular phones leads to chromosomal instability. Bioelectromagnetics 24, 2, 82-90

 In der Medizin ist bekannt, dass die Schädigung der DNA ein Risikofaktor für Tumore ist und dass Neuron-Zelltod mit Alzheimer assoziiert ist.

 Die wissenschaftlich einwandfreie Studie von Salford, 2003 stellt fest und bestätigt damit die Arbeiten von Liburdy, 1995 dass die Bluthirnschranke im Einfluss von elektromagnetischer Hochfrequenzstrahlung durchlässig wird bei Leistungsflussdichten, wie sie beim Mobilfunk auftreten. Die Folge sind geschädigte Neurone.

  In der Medizin ist bekannt, dass geschädigte Neurone Alzheimer-Symptome hervorrufen.

  Zitat Salford am 5.2.2003 in BBC: „Die Strahlung von Mobiltelefonen kann bei einigen Menschen die Entstehung von Alzheimer-Erkrankungen beschleunigen, dass eine ganze Generation von Handy-Nutzern nach jahrelanger häufiger Nutzung bereits im mittleren Alter unter negativen Effekten leiden könnte.“

Liburdy in: Bioelectrodynamics and Biocommunication. Eds.: Ho, Popp, Warnke (1995). World Scientific, Singapore, New Jersey, London, Hongkong

Salford L.G., A.E.Brun, J.L.Eberhardt, L.Malmgreen, B.R.R.Persson (2003): Nerve Cell Damage in Mammalian Brain after Exposure to Microwaves from GSM Mobile Phones. Environmental Health Perspektives

 

Schon sehr lange ist in der Wissenschaft das „Mikrowellensyndrom der Funkfrequenzkrankheit“ eine medizinische Realität. Zu den Hauptsymptomen, die seit 1929 veröffentlicht sind, zählen:

 

1. Asthenische- oder Erschöpfungssyndrom: Müdigkeit, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit einhergeht;

2. Dystonische kardiovaskuläre Syndrom: Herzrhythmus-Störungen und arterielle Blutdruckstörungen;

3. Dienzephalische Syndrom: Ermüdung, Schlaflosigkeit, Störungen der Sinne.

 Zu der Darstellung der Autoren - ein Anstieg von Leukämien bei Kindern wäre nicht verifizierbar.

 

Zitat: „weder ein Anstieg oder gar ein dramatischer Anstieg von Leukämien bei Kindern kann also auf der Basis dieser Daten und ihrer Bewertung verifiziert werden, noch könnte er auf eine Exposition von elektromagnetischen Feldern zurückgeführt werden.“ 

Diese Darstellung ist zu ergänzen:

Laut Untersuchung von British Cancer Research Campaign

(Bericht von RP online Wissenschaft 21.12.01):

In den vergangenen 45 Jahren sind die Kinderkrebsraten stufenweise angestiegen. Die durchschnittliche Zunahme pro Jahr liegt zwischen 1% und 3%. Gehirntumore entstehen derzeit um 36% häufiger, als in den 50er Jahren. Die lymphoblastische Leukämie ist um mehr als 33% gestiegen.

 

Keimzellentumore haben sich im Untersuchungszeitraum 1954-1998 verdoppelt.

Im Juni 2001 hat die der WHO-angeschlossene Internationale Krebsforschungsbehörde (IARC) in Lyon bekannt gegeben, dass Magnetfelder im ELF-Bereich als potentielles Krebsrisiko anzusehen sind (Einordnung in Stufe B).

Vorausgegangen war ein intensives Studium der wissenschaftlichen Literatur durch unabhängige Wissenschaftler. Man konstatierte ein signifikant erhöhtes Risiko für Leukämieerkrankungen und Gehirntumoren bei Kindern ab Magnetfeldinduktionen von größer 0,4 µT.

Diese dem Bericht zugrunde liegenden Leukämiefälle bei Kindern waren offensichtlich in den Krebsstatistiken nicht auffällig und dennoch derart brisant, dass eine Veröffentlichung durch IARC unumgänglich erschien.

 

Das heißt, das von den Autoren verwendete Argument, man könne aus den Statistiken nichts Auffälliges herauslesen, ergibt keine Sicherheit.

 

Das Robert Koch Institut zeigt in seiner aktuellen Krebsinzidenzschätzung für Deutschland (Datenanforderung vom 18.2.2003) für Leukämien eine jährliche Steigerungsrate von 1990-1998 (Ende der Erhebungszeitraumes).

www.rki.de/servlet/DeuTrends

 

Der offizielle Kommentar zum Krebsatlas der Bundesrepublik Deutschland lautet bzgl. Elektromagnetischer Felder (EMF):

 

Zitat: „In Übereinstimmung mit früheren Befunden (z.B. Preston-Martin et al. 1989) wurde im deutschen Teil der genannten internationalen Studie eine Risikoerhöhung bei Beschäftigung in elektrotechnischen Berufen gefunden,

 die mit einer Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern in Verbindung gebracht werden kann (Schlehofer et al. 1992)..........In Bezug auf Hirntumoren bei Kindern gibt es ebenfalls Befunde, die auf einen Zusammenhang mit einer Exposition gegenüber EMF hinweisen. Eine vor einiger Zeit durchgeführte summarische Bewertung der bisher vorliegenden Einzelresultate kam zu einer statistisch sicherbaren Risikoerhöhung (Washburn et al. 1994). Jüngst publizierte Studien konnten indessen einen solchen Zusammenhang nicht nachweisen (Gurney et al. 1996, Preston-Martin et al. 1996).

Generell haben die verfügbaren Studien die Schwäche, dass die gefundenen Risikoerhöhungen gering sind und nicht auf genauen Expositionsmessungen beruhen. Ein Zusammenhang mit einer Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern ist daher schwer zu sichern.“

 

Die ECOLOG-Studie ergänzt bzgl. Zusammenhang Krebs und EMF

 

(Zitat): „Fast alle Studien, bei denen das Krebs-Risiko insgesamt, ohne Differenzierung nach Tumor-Form untersucht wurde, führten zu Risiko-Faktoren größer 1, das heißt, es wurden erhöhte Risiken für Krebserkrankungen als Folge der Exposition nachgewiesen. Die Hälfte der Studien erbrachte statistisch signifikant erhöhte Risiko-Faktoren mit einem Maximalwert von 2.1, was einer Verdoppelung des statistischen Risikos entspricht. Ein ähnliches Bild ergibt sich bezüglich Tumoren des Nervensystems, vor allem Gehirn-Tumoren. Hier liegt der Maximalwert für das relative Risiko bei 3.4. Auch die Mehrzahl der Untersuchungen zum Auftreten von Leukämie ergab erhöhte Risiken. Der höchste statistisch signifikante Wert für das relative Risiko war 2.85.“

 

Zu Krebsfällen in der Umgebung von Sendern hochfrequenter elektromagnetischer Felder (einige markante Hinweise, unvollständig) bei Einhaltung der Grenzwerte.

 

Laut Untersuchung gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Hautkrebsrate und der Exposition zu hochfrequenten, frequenzmodulierten Feldern von Sendern. Selbst Leistungsflussdichten von 30 µW/m2 können nicht als sicher angesehen werden.

Hallbörg, Ö., Johansson,O. (2002): Melanoma incidence and frequency modulation (FM broadcasting. Arch. Environ.Health 57, 1, 32-40

Laut Studie steigt das maligne Hautmelanom seit 1955 explosionsartig an.

 

Dieser Anstieg steht in Beziehung zu der Einführung von hoch leistungsfähigen Fernsehsendern. Diese Beziehung zur Ausbreitung von Rundfunkstationen mit diesem Krebs gilt für Schweden, Norwegen, Dänemark, Queensland in Australien und den USA.“

Hallberg, Örjan and Johansson, Olle (2002): Cancer Trends During the 20th Century. Journal of Australien College of Nutritional & Environmental Medicine Vol 21 No 1 pages 3-8.

 

Laut aktueller interner Studie von Claudio Gomez-Perretta, Forschungszentrum, Universitätskrankenhaus La Fe, Valencia sind Gehirntumore und Leukämien gehäuft im Umfeld von Rundfunk-/TV-Sendern und Radarstationen in Spanien.

 

 „Moosbrunn-Studie“ (1993): Gehäuftes Auftreten psychoneurovegetativer Symptome, wie Kopfschmerzen und Schwindel.

Haider, M., M.Kundi, S.Knasmüller, T.Haider, E.Groll-Knapp, G.Obermeier (1993) Medizinisch-hygienische Untersuchungen und Beurteilungen der Kurzwellensendeanlage Moosbrunn, Institut für Umwelthygiene, Universität Wien

  „Schwarzenburg-Studie“ (1995): Radio-Kurzwellen führen zu dosisabhängigen neurovegetativen Störungen, insbesondere auch Schlafstörungen (5:1), Depressionen (4:1), Krebs (3:1), Diabetes (2:1), sowie Schwäche, Müdigkeit, Nervosität, Kopfschmerzen. Verminderte Melatoninausschüttung bei Kühen (nichtsignifikant) die sich nach Abschalten des Senders wieder auf ein normales Maß einpegelten.

Abelin, T, Es Altpeter, DH Pfluger, T. Krebs, JV Känel, K. Stärk, C. Griot (1995) Gesundheitliche Auswirkungen des Kurzwellensenders Schwarzenburg, BEW Schriftenreihe Studie Nr.56

 

„Sutra-Tower-Studie“, San Francisco Bay (1992): erhöhte Krebsrate bei Kindern, besonders hoch innerhalb eines Radius von 1 Kilometer um den Sender auf dem Berg Sutra herum. Hochsignifikanter linearer Dosis-Wirkungs-Zusammenhang bei allen Krebsarten und insbesondere bei Gehirntumoren.

Selvin,S., J.Schulman, DW.Merrill (1992) Distance and risk measures for the analysis of spatial data: a study of childhood cancers. Soc.Sci.Med.34, 769-777

 

„Hawaii-Studie“ (1994): signifikante Erhöhung von Leukämiefällen bei Kindern in der Nähe der Sendetürme von Radio Hawaii. Fortsetzung einer früheren Studie von 1987, wo in Honululu bei Anwohnern von TV-Sendetürmen erhöhte Krebsraten, auch Leukämie auftreten (Microwave News, Mai/Juni 1987)

Maskarinec,G., J.Cooper, L.Swygert (1994) Investigation of increased incidence in childhood leukemia near radio towers in Hawaii: Preliminary observations. J.Environ. Pathol. Toxicol. And Oncol. 13, 33-37

 

Nord-Seydney-Leukämie-Studie“ (1996): signifikanter Anstieg von Leukämiefällen bei Kindern und Erwachsenen und allgemeiner Sterblichkeit im Umfeld der Radio- und Fernsehsender.

Hocking,B. et al. (1996) Cancer Incidence and Mortality and Proximity to TV-Towers. Med.J.Australia 165, 601-05

 

„Regional-TV-Sender-Studie, Großbritanien“ (1997): steigende Leukämiefälle (max. 9mal höher, als im Landesdurchschnitt) bei Erwachsenen, die Fallzahlen nehmen mit der Entfernung vom Sender ab.

Dolk, H, G. Shaddick, P. Walls, C. Grundy, B. Thakrar, I. Kleinschmidt, P. Elliot. (1997) Cancer Incidence Near Radio and Television Transmitters in Great Britain, Part I Sutton Coldfield Transmitter, Part II All High Tower Transmitters. Am.J.Epideiol.145 1-17

 

Cherry-Studie (2000): Kausaler Zusammenhang von Tumoren-Fällen, insbesondere Gehirn-Tumoren und Leukämie, und Anzahl der aktiven Sender in Abhängigkeit der Distanz.

Cherry N. (1999) Critism of the proposal to adopt the ICNIRP guidelines for cellsites in New Zealand. ICNIRP Giudeline Critique, Lincoln University, Environmental Mangement and Design Division, Canterbury, NZ

 

Radio-Vatikan-Sender-Studie (2001): Kinderleukämie ist um 220% erhöht, ebenfalls Sterblichkeit bei Erwachsenen-Leukämie in einer 6 km Zone um den Sender.

Michelozzi,P., A. Capon, U.Kirchmayer, F.Forastiere, A.Biggeri, A.Barca, CA Perucci (2001) Department of Epidemiology. Local Health Authority RME Rom, Italy

 

In allen Studien waren Feldstärken und Leistungsflussdichten unterhalb, tlw. Weit unterhalb der Grenzwerte wirksam.

Wegen der Hinweise und des Verdachts der kausalen Beziehung von Leukämie und Gehirntumoren bei Kindern einerseits und Basisstationen andererseits wurden in Spanien und Portugal teilweise von den Behörden und auf richterlichen Beschluss zahlreiche Antennen in der Nähe von Schulen und anderen sensiblen Orten demontiert. Die anhängigen Verfahren nehmen zu.

 

Untersuchungen zu Wirkungen von Basisstationen des Mobilfunks.

 

Auffällig ist, dass es bis 2001 praktisch keine Untersuchungen explizit zur Verträglichkeit von Basisstationen gab.

Erst danach wurden drei Untersuchungen veröffentlicht:

In Abhängigkeit der Entfernung vom Sender waren diverse Gesundheitsstörungen, wie Nausea, Depression, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisverlust und einiges mehr signifikant gehäuft.

Santini, R., Santini, P., Danze, J.M., Le Ruz, P., Seigne, M. (2002): Symptoms experienced by people living in vicinity of mobile phone base stations: I. Incidences of distance and sex. Pathol. Biol. 50: 369-73

 

Kundi stellte eine signifikante Auslösung von Herz-Kreislaufproblemen durch die Strahlung von Basisstationen fest.

(Kundi, M. (2002): Erste Ergebnisse der Studie über Auswirkungen von Mobilfunk-Basisstationen auf Gesundheit und Wohlbefinden. Bericht des Instituts für Umwelthygiene der Universität Wien)

 

Eine weitere Studie der Universität Valencia (Enrique Navarro) stellt in der Region Riberia Baixa bei Anwohnern rund um Mobilfunkbasisstationen bei Leistungsflussdichten von ca. 500 µW/m2 Kopfschmerzen und Angststörungen fest.

Navarro, EA, J.Segura, M.Portoles, C.Comez-Perretta (2002) The microwave syndrom: A preliminary Study in Spain. Electromagnetic Biology and Medicine (in press)

 

 Zu Mobifunk-Handy und Krebs (einige markante Hinweise)

 

Bzgl. Tumor und Mobilfunk waren die Studien bisher widersprüchlich: In Tierversuchen gibt es Hinweise auf eine kanzerogene Wirkung von Feldern, wie sie beim GSM-Mobilfunk vorhanden sind. Bei Gen-veränderten Mäusen (Krebs-Supressor Gen ausgeschaltet) werden nach Bestrahlung von D- und E-Netz-Signalen, täglich etwa 20 Minuten, bei 18-monatiger Exposition, 2,4 mal so häufig bösartige Tumore erzeugt.

(Repacholi-Studie 1997)

 

Insgesamt gibt es bezüglich Exposition von Hochfrequenz-Systemen und Krebs etwas weniger als 20 veröffentlichte Untersuchungen, von denen die Mehrheit positive Resultate erbracht hat. (Kundi, M. et al. 2002)

 

Das Hirntumor-Risiko bei Menschen ist statistisch signifikant erhöht (OR 1,09 bis 2,86) bei <0,1 W/m2 bis 1 W/m2. (Hardell, Mild et al. 1999).

Eine Wiederholung und Fortführung der Studie mit 1617 Hirntumorpatienten im Alter von 20 bis 80 Jahren durch Hardell und Nansson ergab prinzipiell gleiche Ergebnisse. (EMF-Monitor 5, 2002). Mit Anstieg der Benutzer-Jahre steigt das Risiko signifikant an. Zwei weitere Studien zeigen ebenfalls in Abhängigkeit der Anzahl der Nutzungs-Jahre ein ansteigendes Risiko für Gehirntumor (Muskat 2002, Auvinen 2002).

 

Tendenziell gleiches Ergebnis veröffentlichte eine Gruppe der American Health Foundation in New York, wonach auf der Seite des Kopfes, an die üblicherweise das Handy gehalten wird, das Risiko für eine Tumorentwicklung erhöht ist. Darüber hinaus ergab sich das statistisch signifikante erhöhte Risiko für Tumorentwicklungen des Neuroepithels um den Faktor 2 bis 3. (Quelle: Microwave News und EMF-Monitor).

 

Zu diesen Ergebnissen passt auch ein Ergebnis aus dem Labor. Tice u.a., 1999 stellte statistisch signifikant fest, dass Mobilfunkstrahlung auf Zellen mit Belastungswerten SAR 5W und 10W/kg über 24 Stunden zu einer Verdreifachung einer Chromosomenanomalie führt.

 

Goswami u.a., 1999 fand mit Hilfe der Finanzierung durch Motorola, dass in einem Gen festgelegte Eigenschaften durch Mobilfunkstrahlung verändert werden kann. Dabei wird das Proto-Oncogen Fos durch die Bestrahlung mit 836 MHz in seiner Aktivität verdoppelt. Wird die Mikrowellenbestrahlung gepulst, wie beim digitalen Mobilfunk, werden 40% weiterer Aktivitätszunahme verzeichnet.

 

Bei SAR-Werten von 0,002 W/kg, das ist ein Tausendstel des derzeit erlaubten Höchstwertes, wurden in Versuchen bereits DNA-Strang-Brüche gemessen

(Bericht Cherry 13.02.02, Lincoln University, Neuseeland aufgrund von Malyapa, Motorola).

 

Chromosomenschäden (Aberationen, Kleinkerne und Azentrik in menschlichen Lymphozyten-Kulturen) treten im Leistungsflussdichte-Bereich des Grenzwertes für das D-Netz auf.

Garaj-Vrhovac, A.Fucic, D.Horvat (1992) The correlation between the frquency of micronuclei and specific aberrations in human lymphocytes exposed to microwave radiation in vitro. Mutation Research 281, 181-186

 

Eine weitere Studie ist als Hinweis zu werten (Anfangsverdacht): es besteht demnach ein erhöhtes Risiko (OR 3,3) für Handynutzer an einem Augentumor zu erkranken (Stang et al. 2001).

Ursache ist möglicherweise die nachgewiesene Ausschüttung von Hitze-Schock-Proteinen im Einfluss nichtthermischer elektromagnetischer Strahlung, die bei chronischer Aktivierung Krebs und/oder Metastasen ergibt.

 

Folgende aktuelle Arbeit bestätigt frühere Studien: Nicht-thermische Aktivierung des Hitzestress-Proteins (hsp27/p38MAPK) durch Mobilfunkstrahlung (900 MHz moduliert, 1 Stunde SAR < 2 W/kg). Laut Autoren besteht die Gefahr, dass dadurch Störungen der Gehirntätigkeit und Gehirntumore entstehen.

(Leszczynski, D., Joenväärä,S., Reivinen, J., Kuokka, R. 2002): Non-thermal activation of the hsp/p38MAPK sress pathway by mobile phone radiation in human endothelial cells: Molecular mechanism for cancer- and blood-brain barrier-related effects. Differentiation, 2-3, p120).

 

George Carlo kommt in einer 6 Jahre-Studie im Auftrag der Mobilfunk-Betreiber zum Ergebnis, dass Nutzer von Handys häufiger an Gehirntumor sterben

AFP Agence France Press 1999 und Medscape 31.7.2000; www.health-concerns.org

 

Eine Nokia Patentschrift vom 28.7.1998 US Patent Office: (übersetzt) „Es wurde dargestellt, dass Radio-Frequenz-Strahlung ein Extra-Wachstum von unterstützenden Zellen im Nervensystem stimuliert, was im schlimmsten Fall zu einer malignen Tumor-Entwicklung führt.“

 

Zur Abklärung dieser Fragestellung wird von der WHO und der IARC (Internationale Agentur für Krebsforschung, Lyon) das Projekt Interphone seit dem Jahr 2000 etabliert. Endgültige Ergebnisse werden erst 2004 erwartet.

 

Weitere Mediziner und Organisationen nehmen Stellung

 

Dass auch weitere verantwortungsbewusste Mediziner und Behörden die Problematik hinsichtlich der Gesundheitsbeeinflussung erkannt haben, zeigen folgende Äußerungen:

 

Die Bundesärzte-Kammer fordert drastische Senkung der Grenzwerte von Mobilfunkmasten, dies zusammen mit Wissenschaftlern des internationalen Mobilfunkkongresses in Salzburg (Tagungsband und Resolution: www.land-sbg.gv.at/celltower).

 

Zitat Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Umwelt der Ärztekammer: Vorstandsmitglied Heyo Eckel,

„Es gibt gewichtige Hinweise aus Tierversuchen, dass die Strahlen auch unterhalb der Grenzwerte schädigen.“

 

„Ich halte das (Verhalten des Bundesamts für Strahlenschutz) für sorglos. Wir fordern das Amt auf, sich mit den seriösen wissenschaftlichen Ergebnissen auseinander zusetzen.“

 

Die Ärztekammer Niedersachsen (Kai Bogs) bezieht Stellung zu Basisstationen (21.4.2002): „Die vorhandenen medizinischen und biologischen Befunde zeigen, dass im Sinne einer vorbeugenden Vorsicht es unumgänglich ist, sich am Minimierungsprinzip zu orientieren.“

 

Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (König) hat am 1. August 2001 Handybenutzer in großer Deutlichkeit vor möglichen Risiken durch Mobiltelefone gewarnt.

Spätere Regresse werden dieses Datum als Deadline berücksichtigen müssen.

„Eltern sollten ihre Kinder möglichst von dieser Technologie fern halten.“

 

 Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen verweist auf wissenschaftliche Literatur, in der es zahlreiche Hinweise auf biologische Reaktionen und gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die Einwirkung elektromagnetischer Strahlung mit niedrigen, nicht thermisch wirksamen Feldstärken unterhalb der bestehenden Grenzwerte gibt

(Drucksachen 13/1833 sowie 13/2105 und 13/2415, Antwort auf die Kleinen Anfragen der Abgeordneten Volkmar Klein und Hubert Schulte vom 14.03.2002).

Die Landesregierung setzt sich dafür ein, effektive Vorsorgeregelungen einzuführen.

 

Die Umweltkommission der Deutschen Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin e.V. deklariert:

      -     Sprechzeiten so kurz wie möglich halten,