| Eine weitere Erfindung bestand aus einem
"Mückenabwehr-Amulett". Das kleine Gerät erreichte einen
zuverlässigen Schutz vor Mückenstichen und Insektenbissen. Zu dieser
Erfindung wurde ich damals erstmals angeregt, als das Thema AIDS aufkam.
Ich ging davon aus, wenn die Mücke in tropischen Gegenden den Malaria
Virus übertragen kann, dann müsste unsere europäische Mücke auch den
AIDS-Virus übertragen können.
Zufälligerweise stand in einer Tageszeitung, dass unter dem Thema
"Sie fragen , Experten antworten" Fragen zum Thema AIDS gestellt
werden konnten. Ich rief an und bat um ein Gespräch mit der
Tropenärztin. Frage: "Was passiert eigentlich, wenn ich am
Badestrand liege,
eine Mücke sticht meinen Nachbarn der sich neben mir sonnt, er jagt
sie weg und anschließend sticht sie mich. Überträgt diese Mücke den
Virus wie der Malaria-Virus in den Tropen übertragen wird ?". Es
folgte eine ganze Weile keine Antwort und ich dachte wir sind
unterbrochen. Ich sagte "Hallo?-- Hallo?" Antwort: "Na ja,
es wird zur Zeit in Dallas darüber Forschung betrieben, aber bisher ohne
Ergebnis".
Für mich war klar, dass es von ihr nur eine Verlegenheitsantwort war,
denn ca. 6 Monate später las ich in der Zeitung, dass erstmals in Afrika
diese Möglichkeit untersucht wurde.
In den folgenden Jahren spalteten sich die Lager der Wissenschaftler,
in es kann sein und es kann nicht sein. Ich habe die Angelegenheit nicht
weiter verfolgt, allerdings sagte mir vor kurzem eine Bekannte, die mit
AIDS-Patienten beruflich zutun hat, dass ihr zwei Fälle bekannt sind, wo
nachgewiesen wurde, dass die Überträger Mücken waren.
Ich habe auf der Erfindermesse meine Befürchtung für mich behalten
und das Mücken-Amulett, insbesondere für Menschen angeboten, bei denen
herkömmliche flüssige Mittel, die auf der Haut aufgetragen werden,
Ausschläge und Allergien verursachen können.
Das Interesse an dem Mücken-Amulett war so groß, dass noch während
der Messetage ein Telegramm an meinem Stand gebracht wurde, in dem der
Apothekerverband in Spanien wissen wollte, wann er das Amulett erhalten
kann.
| Ich glaube es war der dritte Tag, als ein Reporter mit
einer sehr attraktiven jungen Frau an meinem Stand kam. Er stellte
sich vor und sagte das seine Reportagen über DPA weltweit
veröffentlicht werden. Er findet das Mücken-Amulett als beste
Erfindung auf der ganzen Messe und möchte gerne ein Foto machen.
Hierfür hat er auch die junge Dame mitgebracht, die sonst als
Fotomodell arbeitet.
Er hatte nicht zu viel versprochen, denn innerhalb der darauf
folgenden 4 Wochen, kamen Nachfragen bis aus Australien.
Foto:
dpa
Unser
funktioneller Halsschmuck wurde auf der Erfindermesse "IENA"
in Nürnberg vorgestellt.
Das Amulett schützt vor Mückenstiche. Der kleine Anhänger wird
mit einer Flüssigkeit gefüllt, die die lästigen Insekten fernhält. |
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Leider konnte ich keinem mein Mücken-Amulett liefern. Ich stand vor
der Frage, meine finanziell begrenzten Mittel für die Sicherheit unserer
Kleinkinder am Pool einzusetzen oder eines meiner anderen offensichtlich
durchaus vielversprechenden Erfindungen auf dem Markt zu bringen. Für
mich war es selbstverständlich, dass ich mich für den schwierigeren Weg
entschieden habe, für mein Schwimmbadalarmgerät "POOLSOLARM".
Anfragen bitte an:
K.-P. Kolbatz
Titiseestr. 27
D-Berlin 13469
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